Grundlagen des Datenschutzes beim Outsourcing
Im Rahmen einer Auftragsdatenverarbeitung durch externe Dienstleister ist der Auftraggeber für Verstöße gegen geltende Verordnungen oder Gesetze haftbar. Er muss zahlreiche im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) enthaltene Regelungen einhalten.
Unser eintägiges Grundlagenseminar benennt deutlich, welche gesetzlichen Anforderungen an einen Auftragnehmer zu stellen sind, welche darüber hinaus gehenden Anforderungen empfehlenswert sind und wie bei der Planung und Durchführung von Outsourcing-Projekten vorgegangen werden sollte.
Mit diesem Seminar sind Sie vor Blackouts beim Outsourcing gewappnet.
Inhalte
- Grundlagen der Auftragsdatenverarbeitung
- Gesetzliche Regelungen
- Begriffsbestimmungen
- Abgrenzung zwischen Auftragsdatenverarbeitung und Funktionsübertragung
- Konzeption, Umsetzung einer Auftragsdatenverarbeitung
- Die Rolle des Datenschutzbeauftragten und des Personal- beziehungsweise Betriebsrats
- Definition der relevanten Sicherheitsanforderungen (beispielsweise Notfallvorsorge)
- Anforderungskatalog zur Auftragsdatenverarbeitung (beispielsweise Verträge und Kontrollverfahren)
- Kriterien zur Auswahl eines geeigneten Auftragnehmers
- Besonderheiten bei Unterauftragsverhältnissen
- Besonderheiten bei ausländischen Auftragnehmern
- Prüfung oder Wartung automatisierter Verfahren
Voraussetzungen
Keine
Teilnehmerkreis
Revision, IT-Management, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, IT-Projektleitung
Zusammenfassung
Dauer: 1 Tag
Abschluss: Teilnahmebescheinigung
Kosten: 480,00 Euro netto pro Teilnehmer inklusive Seminarunterlagen
Termine
4. April 2016, Berlin
27. September 2016, Berlin
und auf Anfrage